Rahmenbedingungen

Die Sekundarstufe der Schule am Leithenhaus umfasst 6 Jahrgänge: die Klassen 5 – 10. Wir unterrichten nach den Richtlinien für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation sowie nach den Richtlinien der allgemeinen Hauptschule. Bei Schülerinnen und Schülern mit zusätzlichem Förderbedarf unterrichten wir zudem in dem Bildungsgang Lernen.

Die Sekundarstufe I ist ein durchlässiges System und es besteht jederzeit die Möglichkeit, von anderen Förderschulen oder Regelschulen an unsere Schule bzw. von unserer Schule an andere Förderschulen oder Regelschulen zu wechseln. Zudem ist ein abgestimmter Wechsel in den Bildungsgängen möglich.

Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schülern ermöglicht unterschiedliche Abschlüsse:

  • Hauptschulabschluss Typ 10A
  • Hauptschulabschluss Typ 10B (ggf. mit Qualifikationsvermerk)
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9
  • Abschluss der Förderschule Lernen nach Klasse 9
  • Abschluss der Förderschule Lernen nach Klasse 10

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Unsere Ziele

Wir legen Wert auf die Förderung kommunikativer Kompetenzen und die Entwicklung eines positiven Selbstbildes als Mensch mit einer Hörschädigung u.a. durch:

  • eine individuell angepasste Verwendung von Kommunikationsformen im Unterricht (Lautsprache, lautsprachunterstützendes Gebärden und Deutsche Gebärdensprache)
  • Förderung von Hör- und Kommunikationstaktik
  • Visualisierung von Unterrichtsinhalten als durchgängiges Prinzip  
  • eine kommunikationsfördernde Sitzordnung
  • klassenübergreifenden Unterricht
  • Projekttage im Fach Religion und im Fach soziales Lernen (Zweijahresrhythmus)
  • Projektwochen im Bereich „Hörgeschädigtenkunde“
  • Kommunikationstraining I für die Klassen 8 und Kommunikationstraining II für die Klassen 9 (im Rahmen der Berufsorientierung zur Auseinandersetzung mit der eigenen Hörschädigung und der Vorbereitung auf die Arbeitswelt)
  • Nutzung der FM - Anlage und digitaler Übertragungsanlagen
  • regelmäßige Hörgeräteüberprüfungen
  • pädagogische Audiometrie

Wir legen Wert auf einen Unterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler nach ihren individuellen Stärken gemeinsam lernen, digitale Medien nutzen und ihren Lernprozess zunehmend selbständig gestalten lernen u.a. durch:

  • die Förderung von Lern-, Methoden- und Medienkompetenz
  • die Nutzung der Schul-ipads im Unterricht und damit zusammenhängende Apps und Programme
  • Kennen, Nutzen und Erstellen von kollaborativen digitalen Angeboten
  • (Mit-)gestaltung einer ansprechenden Lernumgebung und eines positiven und wertschätzenden Unterrichtsklimas
  • Lernen über individuelle Differenzierungs- und Fördermaßnahmen (auf der Basis der individuellen Förderpläne)
  • arbeiten mit systemischer Unterrichtsentwicklung: Teilnahme aller Klassen am Methodentraining (Je nach Klassenstufe 2-4x im Schuljahr)
  • regelmäßige Lernentwicklungs- und Leistungsrückmeldungen an Schülerinnen und Schüler an Schüler- und Elternsprechtagen
  • Projekttage in einzelnen Unterrichtsfächern

Wir legen Wert auf einen gewaltfreien und sozialen Umgang unserer Schülerinnen und Schüler untereinander in gegenseitiger Achtung und Akzeptanz u.a. durch:

  • das Streitschlichterprojekt
  • Projekte zur Gewaltprävention (z.B. No – Blame - Approach)
  • jahrgangsübergreifende Schulfeste
  • Klassenfahrten
  • den Trainingsraum nach dem Bielefelder Modell
  • gemeinsames Unterrichten in Gruppen mit unterschiedlichen Kommunikationsbedürfnissen und Lernvoraussetzungen
  • Kontakte zu den jeweiligen Jugendämtern und zum Dezernat „Prävention“ der Polizei

Wir legen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig und in Eigenverantwortung handeln u.a. durch:

  • das Organisieren und Betreuen des Schulkiosks
  • die Betreuung des Pausensports für Grundschulkinder
  • die Arbeit an der Schülerzeitung
  • die Gestaltung einer Berufsbörse in Klasse 8-10
  • Projektunterricht
  • aktives Mitgestalten des Schullebens in der SV- Arbeit

Wir legen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler selbstbewusst an unserer Gesellschaft teilhaben können u.a. durch:

  • die Durchführung von mehreren unterschiedlich langen und individuellen Betriebspraktika in Betrieben des allgemeinen Arbeits­marktes
  • die jährlich angebotenen Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. Kanu, Klettern, Fußball und auch Deutscher Gebärdensprache und dem Mofakurs
  • schulübergreifende Sportturniere (Fußball und Leichtathletik)
  • Öffnung der Schule nach außen: Sparkassenbasar in der Vorweihnachtszeit, allgemeiner Lesewettbewerb, Welttag des Buches, Stadtteilprojekte, docx Kinotag, Teilnahme an Wettbewerben zum Klimaschutz und anderen öffentlichen Wettbewerben
  • Zentrumskonzert mit Beteiligung der Schülerinnen und Schüler unserer Schule

Wir legen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler eine umfassende Berufs­­vorbereitung erhalten u.a. durch:

  • die aktive Teilnahme an den Standardelementen der Landesinitiative KAoA/ STAR:
  • eintägige und mehrwöchige Praktika
  • Betriebsbesichtigungen
  • die Möglichkeit, das Berufsorientierungs-Büro (BoB) für Beratungen zum individuellen Berufsfindungsprozess, Informationen zu Berufen und Ausbil­dungs­­­möglichkeiten, Bewerbungstraining etc. zu nutzen
  • die Potentialanalyse in Klasse 8
  • Berufsfelderkundungen
  • individuelle und umfassende Beratung durch Lehrer:innen und externe Berater:innen
  • Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen
  • enge Kooperation mit dem Integrationsfachdienst und der Agentur für Arbeit
  • die Schülerprojekte „Die Ringeltauben“ und „Nudel & Co.“ für die Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgängen Lernen & Geistige Entwicklung

Wir legen Wert auf die zusätzliche Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Lernen in der Entwicklung eines positiven Selbstbildes, anhaltender Lernfreude und dem sozialen Miteinander u.a. durch:

  • individuelle und differenzierte Förder- und Unterstützungsmaßnahmen im Unterricht
  • differenziertes Unterrichtsmaterial
  • die Möglichkeit der Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an dem Schulprojekt: „Nudel & Co“ und „Die Ringeltauben“
  • Möglichkeiten für zusätzliche individuelle Betriebspraktika

 Wir legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit Eltern u.a. durch:

  • gleichsinniges Agieren im Sinne der Schülerinnen und Schüler und durch individuelle Beratung
  • Elternsprechtage
  • Elternabende
  • Informationsveranstaltungen
  • Die Möglichkeit von Hospitationen
  • Schulveranstaltungen / Feste
  • Tage der offenen Tür

 Wir legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit im Kollegium u.a. durch:

  • digitale Austauschformate und Foren
  • fortwährende Optimierung im Austausch gemäß dem Motto: working out loud
  • kollegiale Beratung
  • Klassenleitungen möglichst in Lehrerteams
  • Intensive Arbeit und Vernetzung in den Stufengremien
  • pädagogische Konferenzen
  • schulinterne Fortbildungen
  • wöchentliche Dienstbesprechungen
  • Lehrerausflüge, gemeinsame Feiern